Roland Scheck

Arbeitslosigkeit nicht kleinreden

Roland Scheck
Mich beschäftigt die Arbeitslosensituation. Die Schweiz hat nicht – wie vom Bund (ohne Ausgesteuerte) ausgewiesen – eine Arbeitslosigkeit von 2,5 Prozent, sondern eine Erwerbslosenquote von 5 Prozent. Es handelt sich damit um die grösste Zahl Erwerbsloser seit dem Zweiten Weltkrieg, obwohl gegenwärtig eine Hochkonjunktur herrscht. Die Erwerbslosigkeit in Deutschland ist erheblich geringer als hierzulande. Dieser ernüchternde Befund ist eine Folge der unkontrollierten Massenzuwanderung und des fehlenden Inländervorrangs.

Über fünfzigjährige Schweizer, die ihre Arbeitsstelle verlieren, haben grösste Mühe, sich wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. Sie werden zunehmend verdrängt durch jüngere und billigere Arbeitskräfte, hauptsächlich Zugewanderte aus dem EU-Raum. Rasch verlieren sie im frustrierenden Kampf um eine Arbeitsstelle Selbstachtung und Lebensmut. Als Ausgesteuerte verarmen und vereinsamen sie zunehmend. Die «Ü50» sind vielen Arbeitgebern angesichts der hohen Sozialkosten zu teuer. Dies, obwohl sie nachweislich zuverlässiger, disziplinierter und erfahrener sind als jüngere Arbeitnehmer.

Um den arbeitslosen «Ü50» wieder eine Chance im Arbeitsmarkt zu eröffnen, ist der Inländervorrang wiederherzustellen und die Zuwanderung wieder eigenständig zu regeln. Unternehmen, welche «Ü50» neu beschäftigen, sollen einen Steuerrabatt geltend machen können.

Artikel erschienen am 28.02.2019 in der Zeitung «Zürich West»