Roland Scheck

Koordination der Grossbaustellen Limmattalbahn und Wärmeverbund Zürich – Altstetten und Reduktion der Belastung des Quartiers Altstetten

Roland Scheck

POSTULAT von Lorenz Habicher (SVP, Zürich), Roland Scheck (SVP, Zürich) und Hans-Peter Amrein (SVP, Küsnacht) vom 27.05.2019

Der Regierungsrat wird ersucht darzulegen, wie die bestehende Grossbaustelle Limmattalbahn sowie die Erschliessung durch die dritte Phase des beschlossenen Wärmeverbundes koordiniert und die Belastungen des Quartiers Altstetten durch tiefbauliche Tätigkeiten reduziert werden können.


Begründung: 
Die Stimmberechtigten der Stadt Zürich haben am 10. Februar 2019 einem Kredit von 127,8 Mio. Franken mit einem Ja-Anteil von 87,7 % klar zugestimmt. In den Quartieren Zürich – Altstetten und Teilen von Höngg kann somit ein grosser Energieverbund entstehen.
Der Verbund nutzt zwei Energiequellen aus dem Klärwerk Werdhölzli: Die Wärme des gereinigten Abwassers und die Abwärme aus der Klärschlammverwertung. Der Verbund wird in Etappen realisiert, zuerst wird in Höngg und im Gebiet Altstetten nördlich der Bahnlinie ein Wärme- und Kälteverbund gebaut. In einer dritten Phase werden dann die Voraussetzungen für die Erschliessung weiterer Verbundgebiete in Altstetten-Mitte und -Süd geschaffen.
Seit 2018 wird auf der Hohlstrasse zwischen Bahnhof Altstetten und Farbhof der Bau der Limmattalbahn vorbereitet. Diese Bauarbeiten kommen im Sommer/Herbst 2019 erst richtig in Schwung. Die Planung und Koordination dieser Baustelle (im Projektperimeter) obliegt der Limmattalbahn AG. Die Dienstabteilung Verkehr der Stadt Zürich ist sichtlich bemüht, den Verkehrsfluss im Quartier Altstetten trotz den Bauarbeiten in Gang zu halten. 
Der Wärmeverbund braucht zur Erschliessung der Gebiete Altstetten-Mitte und -Süd mehrere Querungen der Hohlstrasse, die dringlich festgesetzt und vor Beendigung der Bauarbeiten der Limmattalbahn auf dem Streckenabschnitt Bahnhof Altstetten – Farbhof erstellt werden müssen. Es soll besonderes Augenmerk darauf gelegt werden, dass die Belastungen des Quartiers durch Tiefbauarbeiten und entsprechende neue Verkehrsführungen (Umwegverkehr) zeitlich begrenzt bleiben.